Freitag, 12. August 2005

V.i.S.d.P.

V.i.S.d.P.: Sigrun Gebhardt

Berner Str. 7

12205 Berlin

E-Mail: LernkreisGebhardt@web.de

Tel.: 030 - 81 48 85 69

Fax: 030 - 81 48 85 70

Kontaktaufnahmen gelingen häufig nicht, weil die Post zensiert wird, das Fax nicht weitergeleitet wird, der Telefonanruf nicht da ankommt, wohin er gehört und die Mails verschwinden. Eine relativ "sichere" Methode scheint im Moment noch zu sein, ein Einschreiben mit Rückschein zu schicken. Aber auch hierbei kann jemand die Unterschrift fälschen. Vielleicht versuchen Sie es auf mehreren Wegen. Kontrolle ist immer angebracht.

Vorgeschichte

Mein Katastrophen-Lebenslauf

Sehr geehrte Leser,

ich möchte im folgenden darstellen, welche Hintergründe ich in Bezug auf das erlittene Mobbing und Stalking mit Einsatz von elektromagnetischen Strahlenwaffen und dem mind control an meinem zweijährigen Enkelkind sehe.

Meine Geschichte beginnt meines Erachtens Anfang der achtziger Jahre
(Nov. 1982 bis Sept. 1983), währenddessen ich an einer Berliner Grundschule ein Referendariat absolvierte. Ich besaß damals das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen sowie ein Diplom-Studium der Erziehungswissenschaft, das ich "mit Auszeichnung" an der Freien Universität Berlin absolvierte. Das Referendariat war für mich gewissermaßen der Notnagel, den ich wählte, um überhaupt eine Stelle zu bekommen. Stellen für Diplom-Pädagogen waren ausgesprochen rar. Ich hatte das Referendariat bereits in den siebziger Jahren einmal begonnen und danach abgebrochen. Ich war nicht gern Lehrerin, da mir die Atmosphäre in der Schule immer noch stark von Autorität und Herrschaft geprägt war. "Immer noch" bezieht sich auf die Erziehung im Nach- Nationalsozialismus, die ich selbst noch genossen hatte (ich begann meine Schullaufbahn etwa 1949).

Dieses Referendariat war von Beginn an für mich problematisch dadurch, dass Konflikte mit mehreren anleitenden Lehrern vorhanden waren. Diese Konflikte waren auch mal Thema einer Aussprache und Konfliktlösungsversuche mehrerer Kollegen. Für mich war das damals nicht verwunderlich, da meine Erwartungshaltung in Bezug auf die Kommunikation in der Schule und der Professionalität im Umgang miteinander ohnehin nicht sehr hoch war. Ich habe über die Konflikte damals nicht weiter nachgedacht. Heute denke ich jedoch, dass sich darin erste Versuche zeigen, meinen beruflichen Weg zu stören und mir die Lust an der Ausbildung und der Tätigkeit zu nehmen.

Im Verlaufe des nicht ganz einjährigen Referendariats beobachtete ich, dass die Seminarleiter (3 Personen) über mich sprachen. Das Gespräch fand auf dem Schulhof statt. Ich fand das verwunderlich, da nichts vorgefallen war, fragte jedoch nicht weiter nach. Jedoch behandelte mich mein Hauptseminarleiter, der mir bis dahin freundlich bis neutral gegenüber stand, in der Folge sehr unfreundlich und benachteiligend. Gesagt hat mir keiner der Seminarleiter etwas.

Während meiner Tätigkeit als Referendarin beobachtete ich einmal auf dem Schulweg, dass der vielleicht 16jährige Junge des Hausmeister mir in die Schule nachschlich. Ich drehte mich an einer Kreuzung einmal um und sah gerade noch, wie dieser Junge sich in einem Hausflur zu verstecken versuchte. Auch hierbei dachte ich mir nichts, hatte auch kein Mißtrauen, da ich nicht dachte Feinde zu haben. Mit dem Hausmeister selbst hatte ich nie oder selten Probleme. Einmal meinte er mir sagen zu müssen, dass er nichts von mir halte. Ich habe diese Bemerkung verdrängt und nicht reflektiert, da ich den Mann nicht ernst nahm.

Auch dass der Junge in der Folge und bis zu dem Auszug der Familie etwa
1989 mich unfreundlich behandelte, oft nicht grüßte, verwunderte mich nicht groß - zumindest habe ich darüber nicht nachgedacht. Ich nahm zumindest an, dass er der Urheber einiger Schweinereien (Kratzer am nagelneuen Auto, Sexanzeigen mit "Kundenanrufen", Verweigerung von Hausmeistertätigkeiten bei Abwesenheit des Vaters usw.) gegen mich war. Aufgefallen ist mir auch, dass er häufig bei Demonstrationen und anderen politischen Veranstaltungen war, wo auch ich mich aufhielt.

Das Referendariat in der Schule beendete ich vorzeitig, da ich mir keinen Gewinn versprach, das Referendariat zu beenden. Ich hatte keine gute Note zu erwarten und habe sie auch für die abgeleistete Referendariatszeit nicht erhalten. Die Vier, die ich erhielt, entsprach nicht meinen teils guten, zumindest aber befriedigenden Leistungen. In dem Zeugnis fiel mir damals der Satz auf, dass ich keine "besondere Eignung für die Arbeit mit Grundschülern" hätte. Das hört sich an, als habe ich eher die Neigung mit älteren Schülern zu arbeiten, was jedoch der Seminarleiter absolut nicht beurteilen konnte (da ich ja in einer Grundschule eingesetzt war). Der Einsatz bei älteren Schülern entspricht meinen Wunsch und meinem Können nicht. Ich kann eindeutig besser mit jüngeren Kindern schulisch arbeiten, weil hier viel mehr Pädagogisches und Psychologisches einfließt. Ich interpretiere heute diesen Satz im Zeugnis als Hinweis auf das mir Nachgesagte, denn mein "Vergehen" scheint ja mit jüngeren Kindern zusammen zu hängen.

Ob mich der Hausmeister mit Sohn auf eigene Faust verunglimpfte und mir die berufliche Integration in der Schule unmöglich machte oder ob irgend eine Organisation oder Gruppierung hinter mir her war, weiß ich bis heute nicht. Gegen die gewissermaßen private Verunglimpfung durch den Hausmeister und seinen Sohn spricht, dass letzterer tatsächlich häufig in meiner Nähe bei politischen Veranstaltungen zu finden war und ich nicht annehme, dass ein so junger Mensch, der wahrscheinlich keine normale Hauptschule besuchte, so durchtrieben ist . Er wird eher dafür bezahlt worden sein, dass er systematisch meinen Ruf zerstörte und meine Aktivitäten beobachtete.

Die Tatsache, dass mir nicht gesagt wurde, was ich getan haben soll und man mir keine Gelegenheit gab, die Dinge richtig zu stellen oder aus meiner Sicht darzustellen, halte ich für eine gravierende Verletzung der Fürsorgepflicht des Hauptseminarleiters und auch der Schulleiterin.

Ich nehme heute an, dass mir Unkorrektheiten bezüglich meines Umgangs mit Kindern oder einem Kind nachgesagt wurden. Ich entnehme das mittlerweile einer ganzen Reihe von Vorkommnissen, der Langlebigkeit der "Vorwürfe", der Heftigkeit der gegnerischen Aktivitäten und nicht zuletzt dem dubiosen, oben erwähnten, Satz in meinem Zeugnis.

In der Folge, also nach diesem Referendariat 1983, klappte bei mir beruflich und privat nichts mehr - und zwar bis heute. Nach 1983 machte ich mich mit einer Freundin mit einer Großpflegestelle in Berlin selbständig. Im Laufe der folgenden 3-4 Jahre wurde die Großpflegestelle von einem mittlerweile gegründeten Verein in eine Kindertagesstätte umgewandelt und eine weitere Kindertagesstätte kam dazu. Die ganze Angelegenheit war eine sehr riskante Sache, da ich irgendwie ahnte, dass mein Ruf so lädiert war, dass ich das Risiko dieser Kindertagesstätten-Gründung nicht hätte eingehen dürfen. Aber allzu viele Steine legte man mir nicht in den Weg. Auch verband ich mit der Existenz zweier Kindertagesstätten ein theoretisch sehr interessantes und in Berlin sehr akzeptiertes Konzept, nämlich das der Reggio-Pädagogik nach Professor Malaguzzi (diese Vorhaben untermauern das zuvor Gesagte bezüglich meiner Interessen an der Kleinkindpädagogik).

Alle Aktivitäten in diesem Zusammenhang waren einerseits spektakulär und wurden von verschiedenen Ämtern und Einrichtungen sehr gefördert. Trotz dieser Erfolge (die ich mir heute gar nicht mehr vorstellen kann) wurde die Kommunikation zwischen den Eltern, den Erziehern und mir zunehmend schwierig, so dass ich daran dachte, meine Stelle als Leiterin abzugeben. Was genau da gelaufen ist und wie destruktiv die Kommunikation war, bin ich müde darzustellen. Es war einfach Mobbing und ich habe die blödesten und gemeinsten Gespräche führen müssen. Ich selbst halte mich für friedlich, durchaus konfliktbereit, aber fördere keine Konflikte. Die Konflikte gingen damals von den Eltern, beziehungsweise einigen Personen aus dem Kreis der Eltern aus.

Das Ende vom Lied war damals, dass die Eltern beider Kindertagesstätten die Einrichtungen ohne Entgeld übernommen haben. Da sich der Senat an den beiden Einrichtungen beteiligt hatte, konnte ich den Eltern schlecht den Schlüssel zu den Einrichtungen verweigern. Am Ende wäre auch die Aufgabe der Einrichtungen und der Räumlichkeiten durch mich teurer gekommen, als die kostenlose Übernahme durch die Eltern. Es sind ja bauliche Veränderungen vorgenommen worden, die dann hätten rückgängig gemacht werden müssen. Beide Einrichtungen sind noch vorhanden, teils auch mit den von mir angeschaften Möbeln und Bodenbelägen.

Einer meiner Helfer meinte anläßlich eines gemeinsamen Rätselratens - denn wir verstanden nicht, was hier gelaufen ist -, "Hast Du eine Leiche im Keller?" Ich stutzte, denn die "Leiche im Keller" war für mich keine alltägliche Bemerkung, wußte aber dann doch, dass er mich fragen wollte, ob ich in der Vergangenheit Schuld auf mich geladen hätte. Ich verneinte natürlich empört. Dass diese Situation in den Kindertagesstätten mit der üblen Nachrede in der Schule zu tun haben könnte, fiel mir nicht ein. Heute denke ich, dass ein solcher Zusammenhang besteht, denn die organisierte (von wem?) üble Nachrede geht ja weiter.

Die finanziellen Verhandlungen und die Abwicklung der beiden Kindertagesstätten waren innerhalb von einigen Monaten absolviert und durch meine geschickten (so lobe ich mich selbst) Verhandlungen und Berechnungen zu einem nicht so katastrophalen Ende gebracht worden, wie das zunächst zu befürchten war.

Im Rahmen meiner beruflichen Katastrophen gab es immer wieder Dinge, die besonders auffielen. Während der Kindertagesstätten-Zeit waren dies folgende: Zweimaliges Verkleben des Türschlosses mit Pattex, vermutliches Fotographieren während ich einem kleinen Jungen half, sein Geschäft zu verrichten (dieses war eigentlich nicht meine Aufgabe, sondern die Aufgabe der Erzieherin; diese bat mich jedoch dem Jungen beim Pipi-Machen zu helfen und sie platzierte mich entsprechend). Dieses Ereignis ist mir damals als ungewöhnlich aufgefallen. Mir gegenüber hat jedoch von den Eltern und Erziehern niemand geäußert, dass ich mich gegenüber kleinen Kindern schuldig gemacht hätte oder haben könnte. Es ist auch von den vorgesetzten Senatsstellen nie etwas in dieser Richtung gesagt worden. Deshalb ist mir während der Kindergartenzeit ein solcher Vorwurf nicht in den Sinn gekommen. Meines Erachtens wäre es gerade hier angebracht gewesen, mich zur Rede zu stellen, wenn ein entsprechender Vorwurf erhoben worden wäre und nicht aus Tätigkeiten heraus, die mit der Kindererziehung gar nichts zu tun haben. Auch spreche ich Pastoren die Fähigkeit ab, die Erziehungsarbeit von Pädagogen beurteilen zu können.

Fortsetzung - Kirche

Nach dieser schweren Niederlage, die ich hier erlitt, wollte ich zunächst keine Selbständigkeit mehr angehen und so bemühte ich mich um eine feste Stelle. Unter anderem rief ich das Diakonische Werk in Berlin an, um mich zu informieren. Ich sprach damals mit einem netten Mitarbeiter, der für ein großes kirchliches ABM-Projekt zuständig war. Dieser erläuterte mir die Möglichkeit in dieses Projekt aufgenommen zu werden. Eines Tages war es so weit. Der Tag der Einstellung war festgelegt - nur war noch nicht klar, in welcher Kirchengemeinde ich arbeiten sollte. Ich sprach dann mit einem Pfarrer einer Kirche am Hohenzollerndamm. Ich stellte mich nur bei dem Pfarrer vor, den ich sehr sympathisch fand. Der Pfarrer wollte den Gemeindekirchenrat informieren und um Erlaubnis bitten, aber diese Erlaubnis sollte wohl mehr eine Formalität sein. Nach dem Gespräch wollte mich der Pfarrer informieren. Er rief mich an und sagte mir, dass der Gemeindekirchenrat sich gegen mich entschieden hätte, warum wüßte er nicht. Er wäre über diese Entscheidung sehr betroffen und verstünde sie nicht. Auch ich habe sie nicht verstanden, denn der Gemeindekirchenrat kannte mich gar nicht. Mittlerweile denke ich, dass mein Feind oder meine Feinde beobachtet haben, dass ich mich bei dem Pfarrer beworben habe und haben mich verleumdet.

Danach erhielt ich eine ABM-Stelle in einer Kirchengemeinde in Berlin-Kreuzberg. Meine Aufgabe war, das Archiv der Kirchengemeinde zu studieren und die historischen Gegebenheiten über die Zeiten hinweg festzuhalten. Schnell stellte sich heraus, dass dieses Archiv nicht mehr existierte, da irgendjemand die Unterlagen auf dem Friedhof der Kirchengemeinde im offenen Feuer verbrannte (es waren wohl "heiße" Papiere bezüglich der Ereignisse im Nationalsozialismus dabei). So war es denn meine Aufgabe in den diversen Archiven zu suchen. So war ich meist unterwegs. Ich begann diese Tätigkeit nach meiner Erinnerung im September 1989.

An Weihnachten oder nach Weihnachten war aus meinem schlechten Ruf ein noch schlechterer geworden. Ich hatte im Laufe des Jahres 1989 eine Freundin meiner Tochter in meiner Wohnung aufgenommen. Dieses Mädchen war ca. 20 Jahre alt und schien mir in die Wohnung zum Beobachten und Intrigieren gesetzt worden zu sein. Anderes kann ich gar nicht annehmen, denn sie war ein unangenehmer, ein schnüffelnder, stets durch die Wohnung geisternder Gast. Mit der Mutter dieses Mädchens waren wir seit unserer gemeinsamen Kinderladenzeit bekannt und befreundet und hatten einige Erlebnisse zusammen. Dass mich die Tochter bespitzeln würde, kam mir nie in den Sinn und ich vermute, dass dies ebenfalls nicht von ihr kommt, sondern dass sie dazu angehalten wurde. In der Zeit, in der die Tochter bei mir wohnte, war ich mit der Mutter einmal in einem Lokal, dem letzten gemeinsamen Zusammentreffen. Anläßlich dieses Treffens sprachen wir über Dies und Das und da sagte Elis ganz plötzlich, man müsse Frauen denunzieren. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, bezog das aber absolut nicht auf mich und war nur sehr erstaunt, dass sie nach diesem Satz sehr verlegen war und urplötzlich nach Hause wollte. Heute denke ich, dass sie meinte, mich denunzieren zu müssen. Über das Warum rätsle ich allerdings.

In der Zeit, in der die Tochter bei mir wohnte, hatte ich vom Bezirksamt Neukölln den Auftrag bekommen, mit kambodschanischen Geschwistern
(Mädchen, Junge) schulisch zu arbeiten. Beide waren in der Hauptschule, jedoch in höheren Klassen (Klasse 8 und 9, glaube ich). Da ich mit Hauptschul-Unterricht und dem Stoff keine Erfahrung hatte, tat ich mir mit der Nachhilfe sehr schwer. Problematisch war auch die Beziehung zwischen Mutter und Sohn - einer der Gründe, weshalb ich dahin geschickt wurde. Mir war sofort klar, dass ich die schwierige Mutter-Sohn-Beziehung (erotischer Natur) und die Stoffvermittlung für Hauptschüler nicht würde bewältigen können. Ich war damals, Anfang 1989, von meiner Kindertagesstätten-Abwicklung sehr angeschlagen und emotional sehr am Boden, so dass ich diesen schwierigen Fall einer sozialpädagogischen Familienhilfe hätte nicht übernehmen dürfen. Ich habe diese Arbeit vielleicht über 10 Wochen hinweg gemacht und dann beendet wegen Überforderung und dem hohen Aufwand. Ich habe auch hier den Verdacht, dass mir aus meiner Überforderung einen Strick gedreht wurde, denn die bei mir wohnende "Freundin" meiner Tochter bedrohte mich regelrecht, wenn ich sie nicht bei mir wohnen lassen würde, würde sie auspacken. Ausgemacht waren von vornherein jedoch nur 3 Monate und die hatte sie längst abgewohnt. Gestohlen hat Sie mir einige Unterlagen zu dieser Familienhilfe. (Warum? Wieso? Was machte sie damit? Wer hatte Interesse an meiner Denunziation?) Es handelte sich um einen Bericht über den "Fall" an das Bezirksamt, um einen Brief und um einen Kalender. Daneben hat sie noch andere Gegenstände bei ihrem Auszug mitgehen lassen.

Ich muss vermuten, dass die bei mir wohnende oder gewohnt habende Freundin meiner Tochter bei dem Pfarrer war und mich denunzierte. Der Pfarrer klärte die Dinge ebenfalls nicht, sprach nicht mit mir, fühlte offenbar keine Fürsorgepflicht. Merkwürdigerweise scheinen alle Vorgesetzten bis dahin gemeint zu haben, dass das Zugetragene sich so zugetragen hat, wie es gesagt wurde. Aber wer hat ihnen etwas gesagt? In dem Jahr 1990, in dem ich bis September in der Kirchengemeinde beschäftigt war, beobachtete ich zum ersten Mal dass Männer mich beobachteten, mir in Lokalen hinterhergingen, mich zu Ärzten verfolgten, die Ärzte über mich aufklärten, eben das, was ich heute auch beobachte, nur nicht so intensiv. Hat der Pfarrer die Verfolgung veranlasst? Oder sind/waren es andere Personen?

Es gibt eine Reihe von Mitwissern, aber niemand sagt mir etwas. Der Grund dürfte sein, dass mein heutiger Verfolger noch bösartiger ist, als alle anderen. Ich bin 1993 von Berlin nach Westdeutschland gegangen, um hier eine neue Stelle auf neutralem Boden - wie ich dachte - wieder bei einer kirchlichen Einrichtung anzutreten. Auffallend war von Anfang an, dass mich die Kollegen nicht haben wollten, dass es ein Gerangel gab, an welchem Platz ich sitzen sollte. Das Projekt, für das ich eingestellt war, war noch gar nicht genehmigt, es hieß, dass die Mitarbeitervertretung gegen mich sei usw. Es stimmte nichts und die Situation war absolut lieblos und chaotisch.

Ich war am Ende zwei Jahre in einem Frauenprojekt beschäftigt, das den überheblichen Auftrag hatte, alleinerziehenden Frauen zu Wohnungen und einem Leben in Selbständigkeit (!) zu verhelfen. Danach, im dritten Jahr, hatte ich eine Referentenstelle inne. Die Tätigkeiten bei diesem kirchlichen Träger betrachtete ich als Pseudo-Aufgaben, die mit wirklichen gesellschaftlichen Problemen nicht das Geringste zu tun hatten. Ich fühlte mich aus verschiedenen Gründen nicht wohl und mußte auch feststellen, dass der Chef ein begnadeter Mobber und Intrigant ist, für den ich nicht arbeiten wollte.

Meinen schlechten Ruf hatte ich natürlich auch hier, wenn auch nicht von Anfang an. Zu Beginn wußten wahrscheinlich nur die Mitarbeitervertreter, wessen man mich beschuldigt. Am Ende meiner Tätigkeit wußten jedoch alle Bescheid. Keiner sagte mir etwas. Obwohl eine ganze Reihe Psychologen dabei waren, sprach mich keiner an, um mir die Möglichkeit zu geben, mich zu rechtfertigen. Ich klage meine ehemaligen Kollegen an, an meinem Problem gescheitert zu sein. Mein damaliger Chef rief mich etwa im zweiten Tätigkeitsjahr einmal an und bemerkte verärgert: "was haben sie an sich, dass....." und "dass über mich alle reden, verstehe ich ja noch, da ich der Chef bin, aber bei ihnen..." Zwei verräterische Sätzchen, die ich ihm damals nicht beantworten konnte, da ich ja auch von meinem schlimmen "Verbrechen" nichts wußte.

Im dritten Jahr arbeitete ich an seiner Seite als Referentin, hatte aber nach einer Phase, in der ich Ablage machte,so gut wie nichts zu tun und irgendwann erhielt ich auch gar keine Arbeit mehr. Bei diesem kirchlichen Träger war irgendwie alles egal. Ob jemand arbeitete, was er arbeitete, es spielte keine Rolle. Das Geld kam auf jeden Fall von den Gläubigen und Ungläubigen. Wichtig war Klatsch und Tratsch und Projekte mit einem fragwürdigen gesellschaftlichen Hintergrund.

Diesen Chef habe ich 1995 verlassen, um in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Mir erschien die Arbeitslosigkeit attraktiver als der Job. Danach, 1996, versuchte ich einmal mit Hilfe des Berliner Pfarrers eine Konfliktbesprechung mit dem letzten Chef, indem wir meine Personalakte beim Schulamt durchsahen und feststellten, dass keine diskriminierenden Papiere darin enthalten sind. Der westdeutsche Pfarrer behauptete, dass es keinen Klärungsbedarf um meine Persone gäbe und ich nur den besten Leumund hätte. Ich wußte aber, dass dieser Mensch mit mir noch ein oder zwei oder noch mehr Hühnchen zu rupfen hatte, wußte auch, dass er unverschämt lügt, konnte mir nur den Zeitpunkt der Auseinandersetzung nicht vorstellen beziehungsweise dachte über diesen Zeitpunkt auch gar nicht nach. Insofern wußte ich, dass Klärungsversuche verstellt waren durch die mir nicht verständliche Verweigerung, die Dinge zu besprechen. Ich weiß heute noch nicht, warum es damals nicht möglich war oder grundsätzlich auch heute nicht möglich ist, eine vernünftige Klärung des mir Nachgesagten durchzuführen. Als rationalen Menschen empfand ich den bösartigen Pastor nie, sondern immer als Mischung aus Klatsch und Tratsch, Bauernschläue, Intrigantentum, Meister der Manipulation, Meister der üblen Nachrede, Überheblichkeit usw. Aber am Ende kann er ja nicht an der Wahrheit vorbei seinen Standpunkt behaupten. Selbst wenn er buchstäblich jedem Menschen seine Sicht mitteilt, wird er seine eigene Sicht damit nicht als Wahrheit durchsetzen können. Das scheint er auch zu wissen, denn das dürfte der Grund sein, weshalb er keine offene Auseinandersetzung sucht.

Die Frage ist also, warum er trotz vieler Erklärungen und Bekundungen von mir seinen Standpunkt nicht verändert. Es kann nur so sein, dass er nur psychologisch und soziologisch erklärbaren Denkgesetzen folgt, die ihn in dem Wahn, ich sei eine Schuldige und meine Schuld sei einzigartig, verharren lassen. Einen Wahnsinnigen kann man nicht bekehren.

Berlin, 30.06.05


Die vermuteten Hintergründe meiner Lebenskatastrophen

Liebe Leser,

sehr viele Opfer von Strahlenwaffen unterstellen, dass die Besendung von Geheimdiensten organisiert wird, die wiederum Nachbarn für die Besendung einsetzen und diese bezahlen. Es wird vermutet, dass der Grund darin besteht, an den willkürlich ausgewählten Opfern Strahlenexperimente durchzuführen, um die Besendungstechnik immer besser zu verstehen oder um die politische Meinung der Bürger zu überwachen, zu korrigieren und notfalls durch Terror zu sanktionieren. Ein Beleg für diese These ist schwer zu finden. Nach meiner Kenntnis gibt es erst einen halbwegs belegten Hinweis für diese These, nämlich in der Klage von John St. Clair Akwei gegen NSA (amerikanischer Geheimdienst). Wobei die Belegbarkeit des Hinweises allein darin besteht, dass die Klage vom US Gerichtshof in Washington angenommen wurde.

John St. Clair Akwei schreibt: "Die NSA kann das Leben von Hunderttausenden von Menschen in den U.S. kontrollieren, indem sie ihr Inlandsüberwachungs-Netzwerk benutzt und mit verdeckten Operationen arbeitet. Die Operationen, die unabhängig von ihr ausgeführt werden, gehen manchmal über die gesetzlichen Grenzen hinaus. Es finden warscheinlich Langzeit-Kontrolle und Sabotage von zehntausenden unwissender Bürger durch NSA-Operationen statt. NSA Domint hat die Fähigkeit, US-Bürger versteckt zu ermorden oder geheime psychologische Operationen auszuführen, dass Zielpersonen als psychisch krank diagnostiziert werden."

An einer anderen Stelle seiner Klage spricht er davon, dass der Geheimdienst NSA zehntausende von Spitzeln und Spionen in den Großstädten rekrutiert hat und dass überhaupt eine gute Organisation durch die Unterhaltung von Büros mit NSA-Agenten in allen größeren Städten erreicht wurde.

Die Behauptungen, dass Geheimdienste gegen unschuldige Opfer Folter und sogar Mordaufträge durchführen, ist in der Literatur nur schwach oder gar nicht als belegt anzusehen. Zwar gibt es bei Andreas von Bülow ("Im Namen des Staates") Hinweise auf kriminelle Machenschaften der Geheimdienste, aber diese beziehen sich nicht auf den Kampf gegen die Bevölkerung, sondern auf die Geldbeschaffung durch die organisierte Kriminalität (Rauschgift, Waffenhandel, Drogen usw.). Umgekehrt berichtet Norbert Juretzko als ehemaliger Mitarbeiter in seinem Buch "Bedingt dienstbereit" zwar über die Arbeit beim BND und er rechnet auch mit dem BND in einer relativ "riskanten Offenheit" (so der Klappentext) ab. Aber von Kontrollen und verdeckten Operationen gegen die Bevölkerung oder gar von Folter und Mord berichtet er nichts.

Dennoch muss man die Geheimdienste im Verdacht haben: Da viele Opfer von elektronischen Strahlenwaffen davon erzählen, dass sie auch außer Haus von Belästigern verfolgt und mittels eines Straßentheaters verwirrt werden sollen, ist von einer Organisation, wie sie der Geheimdienst darstellt, auszugehen. Weder ist eine Einzelperson in der Lage einen solchen Aufwand zu betreiben, noch läßt sich ohne Schutz durch Behörden das kriminelle Tun durchführen. In meinem Fall beobachte ich beispielsweise bei jeder Autofahrt in meiner unmittelbaren Nähe Polizeiautos. Wo auch immer ich mich befinde, werde ich von Spitzeln beobachtet. Wo kommen die Spitzel alle her? Wer informiert und bestellt sie? Gelegentlich sind die Spitzel bereits vor mir in der von mir aufgesuchten Räumlichkeit. Wer bezahlt die 24-Stunden-Überwachung?

So sehr der Verdacht bestehen mag, dass Geheimdienste diese Schweinereien aushecken, so sehr habe ich auch meinen früheren Chef in Verdacht. Es gibt eine Reihe von Gegebenheiten und Ereignissen, die ich nur so interpretieren kann, dass dieser Pastor dahinter steckt. Wenn es sich so verhält, kann man auch an eine Zusammenarbeit zwischen dem unmittelbaren Täter und dem mittelbaren Geheimdienst denken. Eine Variante, die von einem Mitopfer angedacht wurde, war, dass dieser Pastor eventuell auch mittlerweile Mitarbeiter eines Geheimdienstes sein könnte.

Wenn ich die Geschehnisse um meine Person rekapituliere, fällt mir auf, dass mehrere Phasen in meinem privaten und beruflichen Weg zu unterscheiden sind. Gleichgültig, ob ein Geheimdienst oder eine Privatperson die Verfolgung und Belästigung begonnen hat, es gibt mehrere Phasen:

1. Phase - Anlaß, der zu einer Beschuldigung führt
2. Phase - Rufschädigung und Mobbing - dadurch Beendigung der Karriereplanung und Aufgabe diverser beruflicher Arbeiten
3. Phase - Stalking mit nochmaligem Beenden meiner Tätigkeit
4. Phase - Besendung und mind control bei meinem Enkelkind.

Ich habe in dem Text "Mein Katastrophen-Lebenslauf" bereits beschrieben, was mir von Beginn der achtziger Jahre an passierte. Nachgedacht über einen plausiblen Anlass, der zu einer Rufschädigung geführt haben könnte, habe ich seit etwa 15-16 Jahren. Damals begann die Verfolgung durch Männer. Während dieser Zeit war ich bei dem Diakonischen Werk Berlin beschäftigt. Ich weiß noch genau, welche Überlegungen ich hatte und wen ich verdächtigte. Alle diese Überlegungen mußte ich jedoch wieder verwerfen, da ich bei niemanden ein dauerhaftes Interesse an einer Rufschädigung meiner Person sah.

Nun, nach 16 Jahren ist mir eingefallen, was der Hintergrund der Rufschädigung sein könnte: Ich habe ca. 1978 in einem Vergewaltigungsprozeß gegen vier Männer ausgesagt. Einer der Vier war ein Junge von ca. 16 Jahren. Das Vergewaltigungsopfer war eine Frau und diese hatte eine feministische Rechtsanwältin in ihrer Sache beauftragt. Ich schätzte die Rechtsanwältin damals als sehr engagiert für die Rechte der Frauen kämpfende Person ein. Ich könnte mir von daher vorstellen, dass sie um eine hohe Strafe für die Vergewaltiger gerungen hat. Ich selbst muß zugeben, dass ich mir damals wenig Gedanken um die Strafen der Täter und natürlich insbesondere des Jungen gemacht habe. Ich hatte damals von meiner Aussage, die ich selbstverständlich wahrheitsgemäß gemacht habe, den Eindruck, dass sie für die Urteilsfindung sehr wichtig war und dass sie zur Verurteilung der Täter entscheidend beigetragen hat.

Ich kannte die Familie des Jungen und insbesondere den Vater. Dieser war ein aggressiver und häufig alkoholisierter Mann, dem ich eine längerfristige Verfolgung meiner Person zutraue. Interessanterweise lebt die Rechtsanwältin nicht mehr in Berlin und arbeitet auch nicht mehr in ihrem Beruf als Rechtsanwältin. Über die Hintergründe weiß ich im Augenblick nichts Näheres.

Berlin, 12.07.2005
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