Montag, 26. Dezember 2005

Theorien und Theoreme um den Täter und die Hintergründe seiner Taten zu beschreiben

Im Folgenden sollen verschiedene Theorien und Theoreme benutzt werden, um den Täter und die Hintergründe seiner Taten zu beschreiben. Ich knüpfe an diese Zusammenhänge keinen hohen wissenschaftlich Anspruch, da ich hierfür die Zeit und die Geduld nicht habe. Ich glaube, dies wird mir jeder Leser verzeihen, denn die Lage meines Enkelkindes ist höchst prekär dadurch, dass es mittlerweile seine monströse Situation nicht mehr spüren darf. Man hat ihm Amnesien in Bezug auf das bisher Erlittene einprogrammiert, aber offenbar ist es auch sehr verängstigt, so dass es darüber nicht mehr sprechen darf. Leider sind die Programmierungen so weitgehend, dass das Kind noch nicht mal sagen kann, was es zwei Stunden zuvor gemacht, gegessen oder sonst wie erlebt hat. Es hat alles vergessen oder redet von den schlimmsten Erlebnissen so lustig, dass man meinen könnte, es sei total empfindungslos. So mag der Pastor das Kind haben. Es zeigt die Phantasie, die dieser Mensch hat. Er darf und möchte das Kind schlimm behandeln. Das Kind soll sich dafür aber noch bedanken. Dieses Muster zeigt er auch, wenn ich mich versuche zu wehren oder mir Hilfe zu holen. Er zeigt sich dann äußerst empört und aufgebracht. Dass er dabei meine ohnehin stark eingeschränkten Rechte noch mehr einschränkt, interessiert ihn nicht. Der Mann ist totalitär und er schränkt meine Menschenrechte totalitär ein. Eine Steigerung ist nicht möglich. Ich denke, dass die Opfer alle einen gewissen Spielraum haben, innerhalb dessen sie ihre Recht noch wahrnehmen können. Ich kann das nicht mehr.

Die philosophisch-psychologischen Hintergründe, die im folgenden dargestellt werden sollen, orientieren sich an des Pastors Verhalten und den vermuteten Zusammenhängen. Ich, die ich den Menschen mittlerweile ganz gut kenne, bemerke Folgendes: Ich bin bereits darauf eingegangen, dass mein Eigentum offenbar diesem Menschen gehört, zumindest tut er, als dürfe er über mein Enkelkind, meine Tochter, meinen Körper (durch die Zufügung von Schmerzen und Krankheiten) und mein Eigentum bestimmen. Meine Kunden gehören ihm auch, auch die Lehrkräfte, die ich beauftrage und meine Gesprächspartner aus der Opfer-Szene. Er hat die meisten unter seine Fittiche genommen. Dies kann einerseits bedeuten, dass er - ganz rational - mich so isolieren möchte, damit mich niemand unterstützt und er freie Fahrt bei seinen Aktionen hat. Das kann aber auch bedeuten, dass er das, was ich besitze, begehrt. Dies Begehren beobachte ich besonders deutlich bei meinem kleinen Enkelkind. Hier erhalte ich öfter Signale, die mir zeigen, dass ich eifersüchtig beobachtet werde. Einmal beim Baden des Kindes bat mich meine Tochter das Kind abzuseifen. Da hörten wir ein wütendes Klingeln an der Haustür. Natürlich war niemand da. Das Klingeln war ein Warnsignal, das besagen sollte, dass ich mein Enkelkind ja nicht anfassen soll. Es zeigt aber zugleich die eifersüchtige Überwachung unseres Kontaktes und Umgangs mit dem Kind. Ich frage noch einmal: Was will er mit dem Kind?

In der Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno sprechen diese von der pathischen Projektion des Verfolgers (Antisemiten), die darin besteht, dass es dem Verfolger auf physische Nähe, Beschlagnahmung und auf eine Beziehung um jeden Preis ankommt. "Da er (der Verfolger) die Begierde sich nicht zugestehen darf, rückt er dem anderen als Eifersüchtiger ........ auf den Leib...... Die Anziehung stammt aus allzu gründlicher Bindung oder stellt sich her auf den ersten Blick...."

In der Vergangenheit, genauer gesagt während meiner Tätigkeit bei dem christlichen Verein, hatte ich die Vermutung, dass der Pastor in mich Vergehen hineinprojizierte, die mit seinen eigenen kindlichen Erlebnissen mit seinen primären Bezugspersonen zusammen hingen oder mit seinen eigenen Vergehen oder mit beidem. Obgleich ich noch relativ unwissend in Bezug auf sein Verhalten war, empfand ich eines Tages seine beleidigte und vorwurfsvolle Haltung mir gegenüber als äußert unpassend, da ich ihm nichts getan hatte und ich mir keinerlei Schuld bewusst war. Ich fand seine Reaktion merkwürdig und hatte sofort das Gefühl, dass er ja eigentlich nicht mich meinen könne, sondern offenbar jemand anderes, beispielsweise seine primären Bezugspersonen. Weiterhin habe ich stark den Verdacht, dass dieser Mensch homoerotisch eingestellt ist und dass er sich zu kleinen Kindern, Knaben, hingezogen fühlt. Seine Wertschätzung Frauen gegenüber war nicht allzu hoch. Dafür hatte er einige männliche "Lieblinge" (so wurde mir das damals gesagt). Warum sonst sollte er sein Interesse so auf mein Enkelkind richten?

Für Horkheimer und Adorno im erwähnten Text ist nicht das projektive Verhalten an sich "pathisch", sondern "nur" der Ausfall der Reflexion darin. (S. 199). Für die Autoren der Frankfurter Schule (auch für Habermas) ist die Fähigkeit zur Reflexion eine entscheidende Leistung unseres Denkens und der Fähigkeit zur Abstraktion. Allerdings kann einem diese Reflexionsfähigkeit auch abhanden kommen. An eine intrapsychische Auseinandersetzung glauben die genannten Autoren nicht mehr so recht, da die total vergesellschaftete Gesellschaft die "Familie sozusagen unterläuft" und "dem Kind die kollektiven Ich-Ideale unmittelbar aufprägt" (s. Habermas, Jürgen: Moralentwicklung und Ich-Identität in: Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus, , S. 65). Dieses ist in einer totalitären Gesellschaft der Fall. Wahrscheinlich wird die Fähigkeit zur Reflexion nicht nur kognitiv erlangt oder behindert, sondern auch dadurch, dass die Ich-Ideale dem Kind ohne eigene Reflexionsmöglichkeiten direkt aufgeprägt werden. Totalitäre Erziehung bedingt den Ausfall der Reflexion!

Dieser Reflexionsausfall bewirkt nach Meinung der Autoren ein zweifaches Versagen: Eines in Bezug auf das Objekt und eines in Bezug auf das Subjekt, in Bezug auf sich selbst: In Bezug auf das Objekt verliert es die Fähigkeit zur Distanz. In Bezug auf sich selbst verliert es die Fähigkeit zur Wahrnehmung des Gewissens. Die Distanz hat mein Feind in extremer Weise verloren. Indem er alles behandelt, als sei es sein Eigentum oder er könne allein darüber bestimmen, zeigt er, dass er diese Distanz uns gegenüber und zu Sachen und Menschen meines Umfeldes nicht hat. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung seines Gewissens kann nicht hoch sein beziehungsweise wird wahrscheinlich übertönt von anderen Gefühlen und Überzeugungen.

Die Hintergründe des Ausfalls der Reflexion - aus kognitiver Sicht - werden auch von Piaget untersucht. Z.B. findet sich bei Piaget der Begriff der reflektierenden Abstraktion. Die reflektierende Abstraktion findet statt, wenn eine Dezentration und somit eine Abkehr vom anfänglichen deformierenden und egozentrischen Gesichtspunkt eintritt. Dezentration heißt n i c h t , andere Handlungen zur ursprünglichen Handlung hinzuzufügen und sie im Nachhinein mit der ursprünglichen Handlung (additiv) zu verbinden. Nein, für Piaget ist die Dezentration eine Abkehr vom anfänglichen deformierenden und egozentrischen Gesichtspunkt. Somit muss der Mensch eine Distanz zu den Dingen herstellen. Der intellektuelle Fortschritt ist für Piaget konstruktiv und reflexiv. Warum ein Erwachsener auf der Stufe des egozentrischen Denken verbleibt, hängt mit einem "Übermaß an Selbstbewusstsein" zusammen. Dem Egozentrismus liegt - wie auch von Horkheimer und Adorno behauptet - eine Undifferenziertheit zwischen Subjekt und Objekt zu Grunde. Überwunden werden kann diese Situation nur durch die Dezentrierung, d.h. von einer Umkehrung der Perspektiven. Ob dies freiwillig geschieht, ob das Individuum diesen Schritt bewusst durchführen kann oder ob die Logik des Objekts diese Dezentrierung zwingend macht, kann im Augenblick nicht gesagt werden.

Wir finden also das von Horkheimer und Adorno Gesagte - mangelnde Distanz zu den Sachen, mangelnde Wahrnehmung des Gewissens - durch Piaget bestätigt, wobei Piaget den Gedanken an ein Übermaß an "Selbstbewusstsein", das für das egozentrische Denken typisch sein soll, zusätzlich in die Diskussion einbringt. Woher das Übermaß an Selbstbewusstsein kommt, wäre zu untersuchen.

Der Begriff der (pathischen) Projektion ist recht voraussetzungsreich: Adorno und Horkheimer interpretieren diesen Begriff als Versuch des Mordlustigen im Opfer den Verfolger zu sehen, also eine Umkehrung der Verhältnisse vorzunehmen. Viele Opfer von Strahlenwaffen berichten, dass ihre Verfolger sie, die Opfer, der Verbrechen bezichtigen, die jene verüben oder zu verüben vorhaben. Projektion heißt insofern, dass das eigene Wahrgenommene dem Opfer als Tat und Motiv untergeschoben wird. Diese Interpretation von Projektion finden wir auch bei Alexander Mitscherlich recht ausführlich ("Die Unfähigkeit zu trauern") und auch bei allen psychoanalytisch orientierten Autoren. Bei dieser Interpretation geht man davon aus, dass ein großer Anteil der pathischen Projektion unbewusst oder vorbewusst ist oder bleibt. Ich beobachte bei meinem Feind jedoch Aktionen, die darauf hindeuten, dass das projektive Verhalten als "Lüge" zu interpretieren ist, d.h. dass bewusst oder relativ bewusst die Unwahrheit gesagt wird. Wenn mein Feind von mir und meinem Enkelkind diskriminierende Fotos stellt (nachts, wenn wir schlafen) und schießt, dann weiß er genau, dass er dieses Foto gemacht und gestellt hat und dieses der Realität nicht entspricht. Er weiß also, dass er lügt. Worin das Vorbewusste oder gar Unbewusste dieser Aktion liegt, wäre zu untersuchen. Vielleicht soll die mehr oder minder bewusste Projektion als Lüge nur untermauern, was als (unbewusste) Projektion gedacht wird, jedoch nicht nachgewiesen werden kann.

Die Erfolge des christlichen Untiers bei Frauen und Männern wäre noch zu besprechen. Es gibt hierzu sicher eine Reihe von Theorien, insbesondere am Beispiel der faschistischen Führer entwickelt. Ich muss jedoch aus Zeitgründen darauf verzichten, mich damit näher zu befassen. Ich will im Folgenden lediglich ein paar Gedanken äußern. Zum einen wäre zu sagen, dass dieser Täter nicht nur fürchterlich böse ist, sondern auch zur Erreichung seiner Ziele ein Umgarner, ein Verführer, einer der weiß, wie er andere auf seine Seite zieht, sein kann. Mit welchen Mitteln er das schafft, kann ich natürlich nicht sagen, da ich nur Mutmaßungen anstellen kann. Gehört habe ich jedoch, dass eine Geldsammelaktion, die zur Bezahlung eines Rechtsanwaltes von einem Opfer in die Wege geleitet wurde, so überaus erfreulich verlief. Ich hatte damals den Verdacht, dass das christliche Untier diese Maßnahme unterstützte. Auch mir hat er seine Wohltaten einmal zukommen lassen, als er mir eine sich anspruchsvoll anhörende Stellung (Referentin für Projekte und Innovation) vermittelte. Ich war damals sehr von ihm angetan, jedoch nach Antreten dieser Tätigkeit schnell ernüchtert, denn meine Arbeit bestand erst einmal aus der wochenlangen Ablage von Unterlagen. Auch die dann folgenden Arbeiten waren weder anspruchsvoll, noch ausfüllend, noch sinnvoll und noch später erhielt ich gar keine Arbeit mehr. Wieweit er dies als Lernprogramm fein abgestufter Gemeinheiten ansah, weiß ich nicht. Möglicherweise sind ihm solche Strategien der zunehmenden Desillusionierung in Fleisch und Blut übergegangen. Ich denke, dass er so Frauen behandelt hat, Männer jedoch nicht. Adorno und Horkheimer haben sich natürlich auch zu diesem Verhältnis zwischen dem "ungerührten paranoiden" Mann und den Frauen beschäftigt. Sie behaupten, Frauen beten einen solchen Mann an. "Sie folgen dem, der an ihnen vorbeisieht, der sie nicht als Subjekte nimmt, sondern dem Betrieb der vielen Zwecke überlässt". Auch in diesem Verhältnis fehlt Reflexion. Dies bemerke ich auch an meinem kleinen Enkelkind, das mittlerweile ein Zögling dieses Menschen ist. Das Kind ist dann nur lustig, oberflächlich, nicht bereit zum Nachdenken, was das ursprüngliche Kind doch war. Das christliche Untier treibt dem Kind die Reflexionsfähigkeit, die Nachdenklichkeit, die Fragehaltung aus - eigentlich alles, was das Kind liebenswert machte. Adorno und Horkheimer sprechen davon, dass "das zwanghaft projizierende Selbst (des Täters) ...nichts projizieren (kann) als das eigene Unglück, von dessen ihm selbst einwohnendem Grund es doch in seiner Reflexionslosigkeit abgeschnitten ist. Daher sind die Produkte der falschen Projektion, die stereotypen Schemata des Gedankens und der Realität, solche des Unheils." (Horkheimer, Adorno: Dialektik der Aufklärung, Elemente des Antisemitismus, S. 201).


Berlin, 26.12.2005
Counter

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Kontaktaufnahmeversuche
Liebe Leser, sollte jemand unter Ihnen sein, der mit...
Sigrun Gebhardt - 3. Apr, 15:49
Brief an Frau Althof
Nachstehend ein Brief an Frau Althof aus Murnau, die...
Sigrun Gebhardt - 31. Mrz, 01:12
Neues von den Opferseiten
Mittlerweile kann ich auf keiner Homepage mehr schreiben....
Sigrun Gebhardt - 23. Mrz, 02:22
Warnung des Pastors
Heute wurde ich zum zweiten Mal ernsthaft vom Pastor...
Sigrun Gebhardt - 20. Mrz, 22:43
Skalarwellen
Liebe Leser, da ich den starken Verdacht habe, dass...
Sigrun Gebhardt - 17. Mrz, 13:53

Links

Suche

 

Status

Online seit 1157 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Apr, 15:49

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Aktuelle Nachrichten
An die Söhne des Pastors
An meinen Feind
Brief an die Nachbarn
Brief an Frau Althof
Diebstahl
Diskussionsforum
Ein denkwuerdiger Sonntag
Erfahrungen mit der Polizei
Erlebnisse
Geistiges Eigentum
Gewalt
Impressum
Jüdisches Denken
Jugendamt
Kirche
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren