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Montag, 3. Oktober 2005

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Habe unter dem Titel "Startseite" Anfang September den Versuch gemacht, eine wissenschaftliche Begründung für eine Befragung der Strahlen- und Mind-Control-Opfer und der Deutung deren Erlebnisse mit Hilfe der hermeneutischen Methode gemacht. Ich habe diesen längeren Text innerhalb mehrerer Tage erarbeitet und häufiger zwischengespeichert. Als ich den Text begann, erhielt ich heftigste Bestrahlungen, die ich mir nicht ganz deuten konnte. Warum soll der Versuch einer wissenschaftlichen Erklärung, wie man an Mind-Control-Erlebnisse - insbesondere des Kindes - herangehen sollte, meinem Feind mehr mißfallen, als die Berichte über mind control bei meinem Enkelkind?

Heute, am 2. Oktober, stellte ich fest, dass mein Text in dem Speicher gelöscht war. Nicht gelöscht war der Betreff und die Adresse des Webmasters - ein Beweis, dass eine Speicherung stattgefunden hatte, denn sonst wären diese Informationen auch nicht mehr da. Da ich meinen Feind gut kenne, vermute ich, dass er auch eifersüchtig darüber wacht, dass ich möglichst keine originellen oder tiefsinnigen Gedanken ausdrücke, sondern wenn, dann andere Leute, die er dazu bestimmt hat und denen er "erlaubt" originell zu sein. Wahrscheinlich verhilft er diesen zu einem zusätzlichen Wissen, sobald er wichtige Informationen von jemand hat, den er bespitzelt. So stiehlt er meine Existenz, mein Enkelkind, die Beziehung zu meiner Tochter (die mittlerweile voller gegenseitigem Mißtrauen ist) und begeht auch geistigen Diebstahl. Der Kerl ist absolut in der Verfolgung meiner Person und dem Versuch der Niederdrückung von allem, was ich habe und was ich bin.

Zunächst stellte ich dar, dass ich zu Beginn des Niederschreibens meines Textes eine starke Besendung erhielt. Weiterhin stellte ich fest, dass die über einen längeren Zeitraum gesammelten Unterlagen zu der wissenschaftlichen Methode der Hermeneutik nicht mehr vorhanden waren. Vorhanden waren lediglich allgemeinere Texte zu wissenschaftlichen Problemen. Auch die neuerlich gesammelten Texte zur Hermeneutik finden sich nicht mehr. Dieser Diebstahl ist Beweis für das bauernschlaue und dreiste, aber insgesamt tumbe Verhalten eines Pastors. Er meint, alles gehöre ihm und müßte von ihm kontrolliert und beherrscht werden. Dabei beherrscht er zumindest nicht den philosophischen Geist, den er gern auch zu seinem Eigentum machen möchte.

Mein verschwundener Text - in einigem weiterentwickelt:

Zunächst wäre zu klären, welcher Wissenschaft das Thema "mind control bei einem Kleinkind" zuzuordnen ist. Das beim Kind Beobachtete ist zweifellos der Pädagogik zuzuordnen. Das Verhalten des Kindes soll daher zunächst mit einem der methodischen Ansätze, die in der Erziehungswissenschaft Gültigkeit haben, interpretiert werden. In der Erziehungswissenschaft gelten: Die hermeneutische Methode, die dialektische Methode, die phänomenologische Methode und die empirische Methode. Ich möchte mich im Folgenden zunächst auf Deutungen stützen, die durch die hermeneutische Methode gefunden werden können. Inwieweit die anderen Methoden noch Bedeutung haben, kann ich im Augenblick nicht sagen (besonders interessant ist die phänomenologische Methode). Auch müßte untersucht werden, wieweit psychologische Deutungen notwendig, möglich oder falsch sind. Und dies insbesondere deshalb, weil bei psychologischen Erklärungsversuchen des Mind-Control-Verhaltens meines Enkelkindes - beispielsweise durch die Mutter des Kindes - sie zu völlig falschen Erklärungen gelangt. Psychologische und hermeneutische Deutungen scheinen sich im Falle von Mind-Control-Deutungen diametral entgegen zu stehen. Die Frage ist nur, wie man den hermeneutischen Ansatz im Falle von mind control "beweisen" kann, beziehungsweise wodurch sich der hermeneutische Ansatz gegenüber dem psychologischen Ansatz als Methode und Nachweis auszeichnet.

Die Hermeneutik wird von Habermas eingeteilt in das Verstehen von sprachlich kommunizierbarem Sinn und in die Kunst des Überzeugens und Überredens. Das Sinnverstehen richtet sich bekannterweise auf Texte, nichtsprachliche Symbolsysteme (Bilder) und - natürlich bei Habermas - auf die semantischen Gehalte der Rede. Es geht hier um die Kunst des Verstehens und des Verständlichmachens. Dieses kann nur geschehen vor dem Hintergrund der Lebenswirklichkeit des Kindes. In Bezug auf das Mind-Control-Opfer heißt das, dass eine Interpretation und Auslegung in Bezug auf die Lebenswirklichkeit des Mind-Control-Opfers stattzufinden hat. Das heißt, wenn das Kind eine Äußerung macht, dann steht diese Äußerung mit seiner Lebenswirklichkeit in Zusammenhang und ist auch so zu interpretieren. Ich möchte im Folgenden einige Beispiele kindlicher Äußerungen darlegen und diese vor dem Hintergrund mind control interpretieren:

Das Kind saß mit mir und seiner Mutter am Tisch. Da blickte das Kind auf einen weiteren Stuhl und sagte, dass hier der Papa sitze. Diese Äußerung wird bei einem Mind-Control-Opfer anderes bedeuten als bei einem Nicht-Mind-Control-Opfer. Es kann beispielweise bedeuten, dass man dem Kind den Papa auf den Stuhl projizierte und das Kind den Papa als Projektion tatsächlich "sah" (holographische Projektion). Wenn das Kind kein Mind-Control-Opfer ist, fragt man das Kind etwa: "Hat hier hat der Papa gesessen, als er zuletzt bei uns war?" oder man vermutet, dass das Kind gern seinen Papa hier hätte usw. Dies wäre bei einem Mind-Control-Opfer völlig an seiner Lebenswirklichkeit vorbei interpretiert, weil es möglicherweise wie oben angedeutet, den Papa "tatsächlich" sah - wenn auch nur als Projektion. Ein anderes Beispiel für eine Projektion, die ich erlebte, war Folgendes: Ich habe einmal, als ich vom Boden den Schnuller meines Enkelkindes aufhob, an meiner Hand den Geruch von Hundekot gerochen. Dieser Hundekot lag in der Nähe des Schnullers, jedoch habe ich ihn selbstverständlich nicht berührt, aber ich habe dem Kind gegenüber diese Tatsache erwähnt, so dass unsere Feinde das im Rahmen ihrer Lauschangriffe durchaus gehört haben könnten und sich den "Spaß" erlaubten, mir diesen Hundekot als Geruch an die Hand zu projizierten. Ein erfahrenes Opfer hat mir bestätigt, dass so etwas möglich ist.

Genauso verhält es sich mit vielen gesteuerten Verhaltensweisen des Mind-Control-Kindes: Das Kind weiß ja gar nicht warum es sich so verhält, wie es sich verhält. Wenn es schrecklich schreit beim Auftauchen einer bestimmten Person, dann bedeutet das, dass das Kind ausdrücken soll, dass es diese Person hasst oder Angst vor dieser Person hat. Dem Kind ist dieses Schreien und die Konsequenz, die dieses Schreien auslösen soll, wahrscheinlich nicht bewußt. Die Erfahrung zeigt, dass das Kind auf die Frage, warum es so geschrieen hat, keine Antwort weiß.

Ein weiteres Beispiel, das die schreckliche Situation des Mind-Control-Kindes beschreibt, ist folgendes: Das Kind entdeckte in allen Kinderbüchern Papas mit Kindern. Alle dargestellten erwachsenen Personen und Tiere waren männlichen Geschlechts, also Papas. Auf der Straße sah das Kind nur Väter mit ihren Kindern. Im Zoo waren alle erwachsenen Tiere mit ihren Jungen Papas und keine Mamas. Häufig fragte das Kind auch: "Ist das ein Papa oder eine Mama?" Diese Papa-Orgie interpretierte meine Tochter als Versuch des Kindes seinen Papa zu sich zu holen, sich mit dem Papa auseinander zu setzen, weil der Vater nicht mit dem Kind zusammen wohnt und als Sehnsucht des Kindes nach dem Papa. Diese psychologische Erklärung ist für ein Mind-Control-Kind absolut falsch, weil unter mind control kein oder nur ein eingeschränkt freier Wille da ist. Hier muss eine andere Erklärung zutreffen: Das Kind sollte in dieser Phase aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Papa eingestimmt werden. Vielleicht hatten die Mind-Controler die Idee, das Sorgerecht für das Kind von der Mutter auf den Vater (beide haben das Sorgerecht, die Mutter aber das Erziehungsrecht) übertragen zu lassen - zumindest ist das mein Verdacht. Der Vater des Kindes dürfte mit unseren Feinden zusammen arbeiten. Wenn man beide Erklärungen miteinander vergleicht, so spricht gegen die psychologische These immerhin, dass diese Phase eine Phase war und geblieben ist. So plötzlich wie die Papa-Phase kam, war sie auch wieder vorbei. Ein Merkmal von mind control ist ja, dass die erzeugten Verhaltensweisen des Kindes keine Entwicklung - logisch oder psychologisch - beinhalten. Es handelt sich um eine willkürliche Erzeugung von Verhaltensweisen und von Ideen fremder Menschen, die in den Kopf eines Kindes einbrechen und die von einem Tag auf den anderen weg sein können. Das Kind zeigte auch schon täglich wechselnde Verhaltensweisen.

Nach dem Gesagten wird deutlich, dass man ein Mind-Control-Verhalten nur als solches deuten kann, wenn man mind control bereits unterstellt. Man nennt das den hermeneutischen Zirkel. Dieser Zirkel bedeutet, dass man beim hermeneutischen Verstehen nicht voraussetzungslos an einen Text herangehen kann, sondern ein Vorverständnis, eine Geschichtlichkeit vorhanden sein muß. Wie man dieses Vorverständnis erwirbt, wie man die Geschichtlichkeit erwirbt und welche Probleme im Zusammenhang mit dem hermeneutischen Zirkel auftauchen, soll an einer anderen Stelle gesagt werden.

Mich interessiert zunächst einmal, wie sich dieser zweite kommunikative Typus von dem Habermas spricht, entwickelt, denn er soll verantwortlich dafür sein, dass die Wahrheit von Aussagen herbeigeführt wird. Das heißt in unserem Fall, dass nachgewiesen werden kann, dass das Kind Mind-Control-Opfer ist.

Habermas entwickelt die "Wahrheit" von Aussagen am Typus des analytischen Gesprächs zwischen Arzt und Patient und an den in der kommunikativen Rede enthaltenen Geltungsansprüchen. Im Hinblick auf das analytische Gespräch geht es um die Aufklärung unverständlichen Sinnes. Dies geschieht dadurch, dass der Psychoanalytiker einen Vorbegriff von unverzerrter umgangssprachlicher Kommunikation hat - so wie die Mutter eines Mind-Control-Opfers einen Begriff eines gesunden und gut entwickelten Kindes haben muss. Bei einem Mind-Control-Kind fallen Verhaltensauffälligkeiten auf, Widersprüche im Verhalten, Entwicklungsstörungen, Einseitigkeit in der Interessenslage, kurz diese Kinder erscheinen vielseitig gestört, was jedoch nicht psychologisch gedeutet werden kann, sondern ausschließlich als pädagogische Probleme, die von Eingriffen herrühren, die virtuell genannt werden können - zumindes aus der Sicht des unwissenden Beobachters. Natürlich ist die Einflußnahme auf das Gehirn eines Menschen, soweit es möglich ist, nicht virtuell, sondern tatsächlich, aber es s c h e i n t , als sei das virtuell (Problem Sein und Schein). Ich möchte mir auch diese Diskussion zunächst einmal "aufheben" und später am Beispiel von Sein und Schein und Wesen und Erscheinung untersuchen. Ein vorläufiges Ergebnis habe ich jedoch bei Gadamer gefunden, das allerdings belegt, dass es weder eine absolute Wahrheit in Bezug auf die Mind-Control-Situation geben kann, noch der Nachweis harter Fakten gelingt. Ich möchte im Folgenden anhand eines Textes von Christoph von Wolzogen die Position von Hans-Georg Gadamer darstellen: Grundsätzlich kritisiert Gadamer alle Wissenschaft von Physik bis zu den historischen Wissenschaften dahingehend, dass sie (die Physik) meint, Wahrheit zu verstehen, indem sie ihren Gegenstand zum Objekt macht. Gadamers Position wird von Wolzogen folgendermaßen skizziert: "Das Verstehen gelangt also erst dort zum Wirklichen, "wo es auf sich Verzicht tut, d.h. vor dem Unverständlichen". Das sei, betont Gadamer, keine fromme oder irrationale Bescheidung vor dem Unerforschlichen, sondern vielmehr ein "Element unserer sittlichen Lebenserfahrung", nämlich die Erfahrung des Verhältnisses zum Anderen. "Wo einer imstande ist, ....."sich etwas sagen zu lassen, wo er den Anspruch des anderen gelten läßt, ohne ihn im vorhinein zu verstehen und damit zu begrenzen, gewinnt er an echter Selbsterkenntnis. (...) Nicht im souveränen Verstehen also liegt die echte Erweiterung unseres in die Enge des Erlebens gebannten Ichs, wie Dilthey meint, sondern im Begegnen des Unverständlichen" (S 6. von
http://www.sicetnon.cogito.de/artikel/historie/gadamer.htm)

Weiter heißt es bei Wolzogen: "Den Anderen gegen mich selbst gelten zu lassen, heißt nicht nur, die Begrenztheit des eigenen Entwurfs im Prinzip anerkennen, sondern verlangt geradezu im dialogischen, kommunikativen , hermeneutischen Prozeß über die eigenen Möglichkeiten hinauszukommen" (S. 8 www. wie oben) andere könnte recht haben.de). Am Ende seiner Ausführungen spricht Wolzogen von der hermeneutischen Skepsis über die eigene Meinung, die da lautet: Es bleibt bei der Überzeugung, der andere könnte recht haben. Diesem Vorurteil gehört die Zukunft.

In Bezug auf die Argumentation zum Nachweis von mind control kann vom Hörer gefordert werden, dass dieser der Argumentation folgt und auch wenn der Nachweis nicht schlagend zu erbringen ist, er dennoch unterstellt, es könnte so sein. Diese Annahme rührt zum einen aus dem dialogischen, kommunikativen und hermeneutischen Prozeß (s. oben), aber auch daraus, dass dem schrecklichen Verdacht nachgegangen werden muss und nicht gleichgültig und abwehrend begegnet werden darf. Es stellt sich hinterher als größere Unterlassung dar, wenn die Möglichkeit der Annahme, der Verdacht mind control könnte richtig sein, nicht nachgegangen wird.
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